Stadtgespräche – skulpturale Skylines

Achtung: Zwei Termine auch im Online-Format!

Im Workshop „Stadtgespräche – skulpturale Skylines“ wollen wir uns gemeinsam die Bedeutung urbaner, öffentlicher Räume verdeutlichen. Drum lasst uns erst den digitalen Raum nutzen, um gemeinsam ins Gespräch kommen: Skylines scheinen als regelrechte Aushängeschilder globaler Metropolen zu fungieren. Je imposanter die Skyline desto lebendiger, aufregender die Großstadt – oder? Was würden uns also unsere eigenen erschaffenen Skylines über die Welt aussagen, die wir uns wünschen oder die wir unmittelbar um uns herum erfahren? Was löst das Leben in der Stadt in uns aus?

Per Zoom werden aus diesen Reflexionen über zwei einzelne Termine schriftliche Reflexionen, Gedichte und/oder Kurzgeschichten entstehen, die als Grundlage für den Präsenzworkshop dienen sollen. Die TN entwickeln so mit den Online-Terminen bis hin zum Präsenz-Workshop ihre eigene künstlerische Forschungsarbeit.

In Präsenz kommen wir dann wieder im September mit unseren Gedanken und Texten zusammen und treten in den praktischen Dialog. Wie können wir unsere Vorstellungen einer perfekten oder zerstörten Stadt darstellen? Was bedeuten die Materialien in diesem Zusammenhang für mich? – Utopisch oder dystopisch – du entscheidest welche Atmosphäre du deiner Stadt gibst. Mit Farbe und Klebepistole ausgestattet bestimmst du die Kompositionen an Formen und Mustern und trittst so in einen Dialog mit dir selbst und deiner Umwelt.

In entspannter und offener Atmosphäre soll der Kurs so künstlerisches Entfalten sowie Reflexionen über das Stadtleben in uns anregen. Unseren Vorstellungen und Texten entsprechend fertigen wir einzigartige Skylines an, die sich aus Spiegeln, Glas und Heißkleber zusammensetzen. Kommt vorbei und lasst euren Reflexionen und eurer Fantasie freien Lauf.

Die Termine sind auch einzeln buchbar.

Lena Whooo
Vor einem Jahr habe ich meinen Bachelor of Arts in Germanistik und Literaturwissenschaften abgeschlossen. Unwissend, was ich mit einem solchen Abschluss anfangen soll, bin ich seit der Gründung des Ostblock Kulturhauses dort mitunter als freischaffende Künstlerin aktiv, habe mehrere Artikel im Online-Magazin SAI veröffentlicht, war Gästin in einigen Podcasts, habe Ausstellungen mitorganisiert, selbst ausgestellt und versucht, so viel wie möglich auf Reisen zu gehen, um eigene Reflexionsvorgänge in Gang zu setzen.

Meine Priorität bei der Erschaffung von Kunst – vor allem in Anbetracht auf Reflexionsvorgänge – ist für mich die Nutzung und Weiterverwertung von bereits wertlosen Materialien wie z.B. Glas- und Spiegelscherben, um künstlerische Prozesse für mich nachhaltiger zu gestalten.

In diesem Sinne sind bereits mehrere Ausstellungen (z.B. Distortus-Reihe in OWL und Co:Exist in der Kommunalen Galerie Berlin) und Projekte (z.B. Bielefeld for Future) entstanden, die meine Perspektiven auf Nachhaltigkeit und Mehrwert in der Kunst und bei künstlerischen Prozessen immer wieder weiterentwickeln lassen.

Nebenher arbeite ich als freischaffende Schauspielerin und Theaterpädagogin und erstelle meine Erstpublikation mit dem Titel: „Un-Fullfilled“.

Termine, Infos und Anmeldung

3 Workshoptermine
Online
Do 24. Jun | Do 09. Sep
18:00–19:00 Uhr

Präsenz
Sa 25. Sep
12:00–18:00 Uhr

So 26. Sep Präsentationstag

Kursnummer: Lena-01

Anmeldung

Anmeldung ist nicht mehr möglich

Eine vollständige Liste der Workshops findest du Hier